Die Komfortzone

Geschrieben von am 29.09.2011 in Schriftliche Beiträge - 10 Kommentare

Komfortzone Die Komfortzone ist wohl eines der meistbenutzten Worte in der Persönlichkeitsentwicklung. Normalerweise steht das Wort im Zusammenhang mit Weiterentwicklung, Wachstum und Größe. Doch was hat es genauer mit diesem Begriff auf sich und wie kannst Du Deine große Komfortzone für mehr Selbstsicherheit und mehr Erfolg nutzen?

Die Komfortzone zeigt, was ein Mensch sich traut, womit er sich wohl fühlt und wo seine Grenzen liegen. Alle täglichen Rituale sind in unserer Komfortzone. Die Komfortzone kann man sich als Kugel um einen herum vorstellen. Wenn Du aus dieser Kugel herausgehen musst, fühlst Du Dich unwohl, aber Deine Kugel wird dadurch größer.

Man könnte sie auch Wohlfühlzone nennen.

Menschen mit großer Komfortzone fühlen sich sogar dann wohl, wenn sie etwas tun müssen, dass nicht der alltäglichen Norm entspricht. Zum Beispiel so etwas wie mit Schlappen, einem Unterhemd oder einem schäbigen T-Shirt und fettigen Haaren durch einen Supermarkt zu gehen.

Die meisten von uns würden sich dabei sehr unwohl fühlen und so etwas niemals tun.
Denn vielleicht könnte man ja einen Bekannten treffen und müsste sich rechtfertigen.

Kennst Du Simon Gosejohann von Comedy Street? Seine Scherze und Sketches sind Geschmackssache, aber eines ist sicher: seine Komfortzone ist gewaltig!

Egal ob er beim Bäcker etwas bestellt, sich mit Geschäftspartnern unterhält, eine Tischreservierung in einem Restaurant macht, sich wegen einer falschen Lieferung beschwert oder vor anderen Menschen etwas Persönliches erzählt. Seine vielen Sendungen, in denen er sich unglaublich zum Affen macht, haben mit Sicherheit große Spuren in seiner Persönlichkeit hinterlassen und zu mehr Selbstsicherheit geführt.

Warum brauchen erfolgreiche Menschen eine große Komfortzone?

Wenn Du etwas in Deinem Leben ändern möchtest, musst Du oft aus Deiner Komfortzone herausgehen. Nur wer aus seinem normalen „Käfig“ ausbricht, entdeckt die Welt und macht Fortschritte.

Mit einer großen Komfortzone tust Du genau das, was Du wirklich tun möchtest. Gedanken wie: „Darf ich das überhaupt?“, „Was werden die anderen bloß denken?“ oder „Das kann ich doch nicht machen.“, werden immer seltener. Plötzlich erkennst Du, dass Du Dir die meisten Grenzen selbst gesetzt hast. Du spürst, dass viel, viel mehr möglich ist, als vorher angenommen.

Mit einer großen Komfortzone kannst Du besser durchhalten und Deinen Willen durchsetzen, egal was andere denken.

Ob Dir nun jemand etwas verkaufen will und Du nicht nein sagen kannst, Du ein schlechtes Gehalt bekommst und Angst vor Verhandlungen hast oder Du einem Mitmenschen etwas Unangenehmes sagen musst: eine große Komfortzone löst viele Probleme und lässt Dich weniger bereuen.

Wie erweitert man Schritt für Schritt seine Komfortzone?

Es gibt tausende Wege, um seine Komfortzone zu vergrößern. Kernpunkt ist aber immer, etwas zu tun, bei dem man sich unwohl fühlt. Denn nur so beweist man sich immer wieder, dass man neue Grenzen überwinden kann und erntet dadurch Selbstbewusstsein für die Zukunft.

Viele Komfortzonen-Aufgaben werden sich unglaublich bescheuert und sinnlos anhören. Du wirst Dir denken, dass sie absolut nutzlos sind und vielleicht kannst Du auch nicht verstehen, was sie Dir bringen sollen.

Doch in Wirklichkeit spricht aus Dir die Angst.

Du hast Angst, dass andere Dich dafür verurteilen, über Dich lachen und mit dem Finger auf Dich zeigen, wenn Du die Übungen machst. Es kann sogar gut sein, dass das passiert. Doch die Meinung fremder Menschen hat überhaupt keinen Einfluss auf Dein Leben.

Solange diese Angst da ist, wird Dich auf Deinem Weg zum Erfolg immer etwas bremsen.

Je nachdem was für ein Typ Mensch Du bist, solltest Du Dir ganz leichte Aufgabe stellen und sie mit der Zeit immer schwieriger machen. Viele Übungen werden unangenehm sein, vielleicht wirst Du sie sogar hassen und ans Aufgeben denken.

Wenn Du es als Training siehst, kannst Du Dich vielleicht trotzdem zu Übungen wie diesen hier überwinden…

12 Beispiele für Komfortzonen-Übungen

- Gehe mit Deinem schlimmsten Kleidungsstück spazieren.
- Mache jemandem, den Du nicht kennst, ein ehrliches Kompliment.
- Frage jemanden nach dem Weg zu McDonalds, obwohl Du daneben stehst.
- Mache Liegestützen auf einem öffentlichen Ort.
- Singe in der Öffentlichkeit.
- Rede in einer vollen Bahn über sensible Themen.
- Mache einen Purzelbaum in einem Restaurant.
- Bitte einen Fremden um eine Kaufberatung.
- Bestelle Dir etwas und sag, dass es Dir gar nicht geschmeckt hat und Du das Geld zurück willst.
- Lass Dir richtig lange Zeit beim Bezahlen an einer vollen Kasse.
- Wechsele nach einer Restaurant-Bestellung mehrmals den Platz und erfinde Ausreden dafür.
- Sprich einen attraktiven Mann oder eine attraktive Frau auf direkte Weise an.

…und so weiter.

Was Du bei Komfortzonen-Übungen beachten musst

Wie Du sicher schon bemerkt hast, geht es immer darum, gegen sein Ego und seine Angst zu kämpfen. Man möchte immer und überall einen guten Eindruck hinterlassen. Doch wenn man im Leben erfolgreich sein möchte, muss man auch unangenehme Situationen meistern und selbstsicher mit ihnen umzugehen.

Achte bei Deinen Übungen bitte darauf, dass Du keinem anderen Menschen ernsthaften Schaden zufügst. Selbstbewusst sein ist gut, aber Rücksicht ist auch wichtig.

Lebe Dein Leben aktiv – nicht reaktiv – und arbeite an Deiner Komfortzone.

Setze Dir ab heute eine einzige Aufgabe pro Woche und mach sie jede Woche ein bisschen schwerer. Gehe dabei in Babyschritten vor. Nimm zuerst etwas, dass Du schon machen würdest, aber nicht so gerne machen willst. Dann steigere Dich. Schreibe Dir die Aufgaben auf und dokumentiere Deinen Fortschritt.

Vielleicht wird Deine Komfortzone dann auch mal so groß wie die von Simon Gosejohann…

Foto: mark sebastian

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10 Kommentare bei "Die Komfortzone"

  1. SimonSays 29.09.2011 um 21:17 ·

    Guter Tipp. Ich mach das für Dinge, die mir wichtig sind bzw. die ich mal ausprobieren möchte, schon. Ich merke auch, dass ich die positive Erfahrung nicht so schnell vergesse und das diese dazu führt, dass man sich langsam mehr traut. Eigentlich sind die Ängste, die man manchmal vor Dingen hat, nicht ratiomal erklärbar und gerade in der heutigen Gesellschaft interessiert es doch fast keinen Menschen was Du tust. Auf jeden Fall wirst Du nicht darauf angesprochen, dafür sind die Menschen zu feige, sie denken sich maximal ihren Teil und meist nicht mal das. Mir ist es am Anfang schwer gefallen auch mal alleine etwas zu unternehmen. Das hat mit Kino angefangen und bei Disco aufgehört. Mittlerweile ist das für mich kein Problem mehr, aber es gibt andere Dinge, die ich mir noch vorgenommen habe. Gefühlt ist dadurch mein Selbstbewusstsein gestiegen, welches aber aufgrund meiner Bildung aber auch nicht wirklich “schlecht” war, glaube ich. Es hilft, wenn man etwas hat, worauf man bauen kann, vielleicht sogar stolz sein kann, weil man was geschafft hat, was nicht jeder schafft. Das sollte man sich mal klar machen und ich glaube da findet jeder was. Sich einfach mal die Frage stellen: Was zeichnet mich aus? Was kann ich gut? Wofür bewundern mich andere? Komisch ist das mir sowas erst mit über 40 einfällt … man lernt ein Leben lang ;-)

    » Antworten

    Artur | Antwort vom 2 Oktober 2011, 14:14:

    Hi, freut mich, dass Du das schon tust :) Dieses Ausprobieren von dem Du sprichst, ist sehr wichtig, weil man dadurch erst merkt, was alles funktioniert und was eben nicht. Viele gesellschaftliche Ängste sind zwar schon erklärbar und man kann irgendwie nachvollziehen, warum es mal sinnvoll war, gewisse Ängste zu haben, aber wie Du schon sagst, sind sie nur noch selten aktuell und sinnvoll für die heutige Gesellschaft. Doch diesen Prozess muss man erstmal durchleben. Ich glaube, dass passiert entweder mit dem Alter oder eben durch Übungen, wie oben beschrieben.

    Wirklich meinen Respekt, dass Du alleine etwas unternimmst. Ich bin sicher, dass es eine starke Wirkung in Dir hinterlassen hat. Selbstsicherheit hat in der Regel eigentlich eher weniger mit Bildung zu tun. Im Gegenteil, kluge Menschen machen sich komplexere Gedanken und erwägen all die negativen Konsequenzen einer Tat. Das ist auch eines der Probleme, warum klugen Menschen die Partnersuche oft schwerer fällt..

    Die Fragen, die Du Dir gestellt hast, sind sehr vernünftig und absolut klasse. Doch wie bei Dir, dauert es bei vielen Menschen lange bis sie in der Lage sind, sich überhaupt solche Fragen zu stellen. Manche schaffen es ihr Leben lang nicht. Deshalb bis Du in Deinem Alter wirklich noch sehr, sehr gut dran :)

    Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag!

    » Antworten

  2. DasBo 01.10.2011 um 02:41 ·

    @SimonSays: Es ist niemals zu spät ;)

    Jaja, die Sache mit der Komfortzone. Jedes mal wenn es an die Grenzen genau dieser geht beginnt der Kampf. Aber ich wünsche wirklich jedem, dass er in der Lage ist aus dem Wohlfühlbereich auszubrechen!
    Man kann dadurch nur gewinnen, denn man wächst an jeder Erfahrung die man macht.

    Letzte Woche hatte ich den wohl schönsten Abend seit langem. Wie wohl vielen Männern fällt es mir schwer offen auf Frauen zuzugehen. Es ist mir aber endlich mal gelungen den ganzen Bullshit, der einem im Kopf herum kreist zu vergessen und es einfach zu machen.
    Ich hatte so verdammt viel Spaß und habe so ausgelassen getanzt wie selten zuvor!

    Das hat mir mal wieder gezeigt, dass man niemals aufgeben sollte! Das Gefühl sich seinen Ängsten gestellt zu haben ist einfach so unglaublich erfüllend und befriediegend.
    Was bleibt mir zu sagen – it’s worth fighting!

    » Antworten

    Artur | Antwort vom 2 Oktober 2011, 14:21:

    Hallo DasBo, die Komfortzonen-Übungen sind wirklich genau dafür da, um all die ganzen Grenzen im Kopf mal in Frage zu stellen und ggf. auszumisten. Freut mich wirklich zu hören, dass Du aus Deinem Komfortbereich ausbrechen konntest! :)

    Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie sehr sich dieser kleine Schritt lohnt. Die meisten tollen Dinge passieren einfach außerhalb der Wohlfühlzone. Eigentlich ist es so logisch und verständlich, aber gleichzeitig so schwierig. Es ist, als würde man sein Leben in einem Zimmer leben und dann irgendwann mal die Tür aufmachen und bemerken, dass es noch viel mehr zu entdecken gibt.

    Klasse, dass Du Deine Erfahrungen hier geteilt hast. Dankeschön!

    » Antworten

  3. Alexander Schwarz 01.10.2011 um 23:15 ·

    Finde ich super wichtig! – Aus meiner Sicht besteht die Entwicklung der Persönlichkeit vor allem aus zwei zentralen Prinzipien:

    a) meine Komfortzone zu verlassen und mehr Dinge kennenzulernen, um festzustellen, was gut für mich ist
    b) mir die Dinge, die sich bewährt haben, tatsächlich anzugewöhnen.

    Insofern find ich euren Artikel zur Komfortzone sehr passend. Ich würd’s jedoch etwas anders angehen. ;)

    “Bestelle Dir etwas und sag, dass es Dir gar nicht geschmeckt hat und Du das Geld zurück willst.”

    Wenn’s mir nicht geschmeckt hat, mag es (auch wenn es unangenehm ist) konstruktiv sein, das zum Ausdruck zu bringen und ggf. mein Geld zurückzuverlangen. Ansonsten finde ich es unpassend, einfach so zu tun.

    Die Maxime sollte lauten: “Tue das richtige, auch wenn es unangenehm ist”, nicht “Tue irgendwas, wenn es unangenehm ist.” – Zum Training mag auch letzteres funktionieren, aber für mich fühlt es sich nicht richtig an, auch den Mitmenschen gegenüber.

    LG, Alex

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    Artur | Antwort vom 2 Oktober 2011, 14:50:

    Hallo lieber Alex,

    super, dass Du diesen Aspekt nochmal ansprichst! Du sagst: “Tue das richtige, auch wenn es unangenehm ist”, lautet Deine Devise. Ich glaube aber, dass man nicht immer vorher weiß, was denn nun “das Richtige” ist.

    Gesellschaftliche Normen und das Umfeld, prägen einen so stark und lassen uns vergessen, dass unser Leben auch ganz anders ablaufen könnte, wenn wir nur anders handeln würden. Genau dafür sind die Komfortzonen-Übungen da.

    Für Dich mag in diesem Moment A das Richtige sein, weil Du B,C,D,E und F noch nicht kennst. Diese Alternativen lernst Du nur durch die Übungen oder durch Gespräche mit Menschen, die sich sehr von Dir unterscheiden.

    Fakt ist nun mal, dass man immer erst im Nachhinein weiß, was einem die Übung gebracht hat. Auch ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

    Dem einen bringt Geld Zurückverlangen etwas, weil er lernt, dass er sich nicht alles Gefallen lassen muss, ein Recht auf Fairness hat und keine Angst von der Autorität (Restaurant) haben muss, einem anderen, wie Dir, bringt es nichts, weil Du das schon kannst/kennst.

    Ich verstehe aber, dass Du nichts tun möchtest, dass moralisch irgendwie bedenklich ist und stimme Dir auch absolut zu (steht auch im Artikel). Problem ist nur, manche Menschen finden es z.B. moralisch bedenklich einen Fremden anzusprechen, obwohl es ja auch etwas Gutes sein kann.

    Auf jeden Fall ein klasse Denkansatz von Dir. Besten Dank dafür! :)

    Einen schönen Sonntag noch
    Artur

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    Alexander Schwarz | Antwort vom 2 Oktober 2011, 21:38:

    Ich versuch halt immer, auch die andere Seite zu sehen. – Ich finde es sehr wertvoll, wenn andere Menschen mich im Alltag konfrontieren und meinen Standpunkt in Frage stellen. – Da möchte ich dann aber nicht immer überlegen müssen, ob die das wirklich so meinen, ob sie einfach nur ihre Komfortzone verlassen wollen oder irgendwo die versteckte Kamera steht. Das nervt. Es gibt doch genug Situationen, in denen du auf sinnvolle und zielführende Art und Weise ihre Komfortzone verlassen kannst. Deswegen mag ich keine künstlichen Aufgaben konstruieren, in denen ich meine Mitmenschen zu Übungsobjekten mache.

    LG, Alex

    » Antworten

    Artur | Antwort vom 2 Oktober 2011, 22:22:

    Es ist klasse, wenn Du im Alltagsleben bewusst wahrnimmst, sobald Du an die Grenzen Deiner Komfortzone stößt und dann gegensteuerst. Wahrscheinlich beschäftigst Du Dich dann schon länger mit Persönlichkeitsentwicklung.
    Für jemanden, der sich noch gar nicht damit auskennt, ist das allerdings ziemlich schwierig und Übungen wie diese hier, helfen bei diesem nächsten Schritt.

    Viele Grüße, Artur

    » Antworten

  4. Renate Richter 06.10.2011 um 12:25 ·

    Ganz herzlichen Dank für diesen Blickwinkel.
    Eigentlich ist es logisch, dass man aus einer Komfortzone heraus besser/sicherer/erfolgreicher handeln kann. Irgendwie ist dieses Wort ja zunächst negativ besetzt, wenn man unter Komfortzone nur den warmen Sessel versteht und nicht das bereits eroberte Terrain an Wissen und Training, an Persönlichkeit.

    “”"Viele Komfortzonen-Aufgaben werden sich unglaublich bescheuert und sinnlos anhören. Du wirst Dir denken, dass sie absolut nutzlos sind und vielleicht kannst Du auch nicht verstehen, was sie Dir bringen sollen. Doch in Wirklichkeit spricht aus Dir die Angst.”"”

    “”"Du hast Angst, dass andere Dich dafür verurteilen, über Dich lachen und mit dem Finger auf Dich zeigen, wenn Du die Übungen machst. Es kann sogar gut sein, dass das passiert. Doch die Meinung fremder Menschen hat überhaupt keinen Einfluss auf Dein Leben. “”"

    Zu diesen Begründungen für die Angst möchte ich noch 3 weitere Aspekte hinzufügen:
    1. die Verlustangst. Ja auch ein Leiden, etwas Unschönes zu verlieren, bereitet im ersten Moment Verlustangst. Ist zum Beispiel immer sehr deutlich zu sehen, im Rauchfreikurs – so sehr sie das Racuhen loswerden wollen, so sehr haben sie auch Angst davor. Nimmt man den Leuten diese “Angst” vor dem Nichtrauchen, geht das mit dem Aufhören meist ziemlich einfach.

    2. Um zu agieren braucht man auch immer körperliche Energie. Meistens hat man die bereits auf vielen Feldern “ausgegeben” ,”verschlissen”. Wenn man dann die richtige Strategie entdeckt hat, dann reicht oft die körperliche Vitalität nicht zur konsequenten Umsetzung nach der ersten Euphorie, so dass ein Rückfall in die alten Muster vorprogrammiert wird.

    3. Viele dieser Aufgaben hören sich nicht nur “bescheuert’” und sinnlos an, sondern auch noch so simpel, dass man die Resultate völlig unterschätzt und diese Aufagebn nicht macht, statt dessen irgendwelche wohlklingenden und teuren Seminare sucht. Dann kann man auch sagen: DAS kann ich mir ja garnicht leisten. Anstatt diese kleinen Schritte schon mal zu versuchen.

    Nochmal Danke
    RR.

    » Antworten

    Artur | Antwort vom 7 Oktober 2011, 10:36:

    Hallo Renate! Freut mich, dass der Beitrag interessant ist :)
    Deinen weiteren Aspekten stimme ich absolut zu. Eine Gewohnheit zu ändern ist und bleibt schwierig, egal ob es eine gute oder schlechte Sache ist. Das sieht man ja sehr gut, wie Du schon, sagst an Rauchern oder aber auch an stark Übergewichtigen und Trinkern.

    Das tun einer Gewohnheit muss weniger Freude bereiten, als die Schäden einer Gewohnheit sind.

    Und so werden nur die Menschen, die oberen Übungen machen, die einen starken Mangel nach etwas spüren. Und nur wenn der Mangel schlimmer ist, als die Angst vor diesen Übungen, ziehen sie es auch durch.

    Alle andere werden so tun, als ob die Übungen nichts bringen würden oder ihnen fehlt die Energie (Dein Punkt 2).

    Danke auch für Deine Einsichten und den schönen Kommentar!

    Viele Grüße, Artur

    » Antworten

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