<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>30Tausend - Wissen für High Potentials. &#187; rede</title>
	<atom:link href="http://www.30tausend.de/tag/rede/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.30tausend.de</link>
	<description>Wissen für High Potentials.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 15:07:28 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>VEGAZ Modell &#8211; Eine Beispiel Rede</title>
		<link>http://www.30tausend.de/vegaz-modell-eine-beispiel-rede/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/vegaz-modell-eine-beispiel-rede/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 09:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[rede beispiel]]></category>
		<category><![CDATA[rede halten]]></category>
		<category><![CDATA[redekunst]]></category>
		<category><![CDATA[vegaz-modell]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/vegaz-modell-eine-beispiel-rede/</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem das VEGAZ-Modell so gut bei unseren Leser angekommen ist, möchten wir nun in einem Praxisbeispiel zeigen, wie man es richtig anwenden kann. Immerhin kann jeder in die Situation kommen, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="VEGAZ Modell - Eine Beispiel Rede" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/06/vegaz-modell-beispiel-rede-150x150.jpg" alt="VEGAZ Modell - Eine Beispiel Rede" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Nachdem das <a href="http://www.30tausend.de/das-vegaz-modell-die-kunst-eine-freie-rede-zu-halten/">VEGAZ-Modell</a> so gut bei unseren Leser angekommen ist, möchten wir nun in einem Praxisbeispiel zeigen, wie man es richtig anwenden kann. Immerhin kann jeder in die Situation kommen, spontane eine Rede halten zu müssen. In unserem Beispiel, feiern wir ein 5 jähriges Jubiläum.</strong></p>
<h3>Vergangenheit</h3>
<p>Guten Abend liebe Gäste. Wir freuen uns, dass Sie alle so zahlreich erschienen sind und mit uns gemeinsam unser 5 jähriges Jubiläum feiern möchten.</p>
<p>Wissen Sie, ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als die Idee für dieses Unternehmen entstanden ist. Es war ein sonniger Tag. Wir saßen zu zweit im Park und haben uns über eine wirklich verrückte Idee unterhalten.</p>
<p>Damals haben wir uns vorgestellt, wie es wohl wäre durch das Internet eine große Gruppe talentierter Menschen anzuziehen und eine Gemeinschaft aufzubauen, die einander hilft und unterstützt. Zu diesem Zeitpunkt war es einfach unvorstellbar diese Idee durchzusetzen. Wir hatten nämlich keinerlei Kenntnisse über Marketing, Internet-Plattformen oder Verkauf.</p>
<h3>Entwicklung</h3>
<p>Als wir dort auf dieser Parkbank saßen, war es nur eine utopische Idee, sozusagen ein Scherz. Doch später haben wir im Internet recherchiert und gemerkt, dass man mittlerweile ziemlich einfach eine Seite erstellen konnte. Es gab auch schon viele Seiten, auf denen wir etwas über Marketing, Verkauf und Community lernen konnten. Eine Domain kostete damals auch nicht sonderlich viel, also haben wir es einfach gewagt.</p>
<p>Neben unserem normalen Beruf, haben wir uns die Fähigkeiten, die man für eine Internetseite brauchte angelesen und gleichzeitig die Seite weiterentwickelt und gestaltet. Als Sie fertig war, begannen die ersten Marketing-Schritte und die Kundenakquise. Es hat sehr lange gedauert, bis wir unser erstes Produkt verkauft haben und erste Erfolge sehen konnten.</p>
<h3>Gegenwart</h3>
<p>Heute liegt das alles schon 5 Jahre zurück und aus der kleinen Idee hat sich nun ein großes Unternehmen entwickelt, das heute Menschen aus aller Welt anzieht. Wir haben bereits mehrere zehntausende Produkte verkauft und können mehr als 150.000 Menschen zu unseren Mitgliedern zählen. Unsere Umsätze steigen jedes Jahr. Die Idee von der Parkbank hat sich also als ziemlich nützlich erwiesen.</p>
<h3>Was die anderen sagen</h3>
<p>Leicht war dieser Weg jedoch nicht. Damals wurden uns viele Steine von Bekannten und sogar Freunden in den Weg gelegt. Nur wenige Menschen haben an unseren Erfolg geglaubt und uns wirklich tatkräftig unterstützt. Auch die Konkurrenz hat uns nicht ernst genommen, bis wir plötzlich der Marktführer geworden sind. Es gab Zeiten, zu denen selbst wir nicht so recht an unseren Erfolg geglaubt haben. Wir haben sogar schon überlegt, etwas anderes zu machen. Letzten Endes hat sich jedoch alles prächtig entwickelt.</p>
<h3>Zukunft</h3>
<p>Wir hoffen natürlich, dass das es auch noch in Zukunft so fantastisch weitergehen wird. Natürlich kann man jedoch nie sagen, was die Zukunft für uns bereithält. Vermutlich ist es auch gar nicht nötig das zu wissen. Wenn ich nämlich etwas gelernt habe, ist es die Tatsache, dass man nur darauf achten muss für diesen Moment die besten Entscheidungen zu treffen. Ich glaube dann tut man auch das Richtige.</p>
<p>Ich hoffe Sie entscheiden sich auch an diesem Abend richtig, indem Sie gemeinsam mit uns feiern, essen, trinken und die fabelhafte Gesellschaft hier genießen &#8211; Auf unser 5 jähriges Jubiläum.</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/vegaz-modell-eine-beispiel-rede/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milton Modell (4)</title>
		<link>http://www.30tausend.de/milton-modell-4/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/milton-modell-4/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[analoges markieren]]></category>
		<category><![CDATA[beeinflussen]]></category>
		<category><![CDATA[eingebettete befehle]]></category>
		<category><![CDATA[hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[metapher]]></category>
		<category><![CDATA[milton modell]]></category>
		<category><![CDATA[präsuppositionen nlp]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/milton-modell-manipulation-in-perfektion-teil4/</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem Sie bereits die ersten drei Gruppen des Milton-Modells kennengelernt haben, möchten wir Ihnen mit diesem Artikel die letzten drei Gruppen vorstellen. Auch hier hat wieder jede Gruppe einen eigenen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Milton Modell (4)" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/02/milton-modell4-150x150.jpg" alt="Milton Modell (4)" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Nachdem Sie bereits die <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-3/"><span style="text-decoration: underline;">ersten drei Gruppen des Milton-Modells</span></a> kennengelernt haben, möchten wir Ihnen mit diesem Artikel die letzten drei Gruppen vorstellen. Auch hier hat wieder jede Gruppe einen eigenen Zweck und löst eine bestimmte Reaktion in den Zuhörern aus.<br />
</strong><br />
Was fällt Ihnen bei dem Satz: <em>„Sie können ja mal überlegen, ob Sie morgen oder erst nächste Woche wieder hierher kommen?“</em> auf.</p>
<p>Haben Sie bemerkt, dass der Sprecher in diesem Satz davon ausgeht, dass Sie auf jeden Fall wiederkommen?</p>
<h3>Präsuppositionen &#8211; Versteckte Vorannahmen (Gruppe4)</h3>
<p>Präsuppositionen stellen den Zuhörer vor eine Scheinalternative. Sie geben dem Sprecher die Möglichkeit, den Zuhörer zwar vor eine Auswahl zu stellen &#8211; wobei jede der Auswahlmöglichkeiten allerdings auf die selbe Handlung hinausläuft. Diese Scheinalternativen kann man auf verschiedene Wege herstellen.</p>
<h3>1. Verben der Wahrnehmung</h3>
<p>Manche Verben beinhalten eine Vorannahme und lösen beim Zuhörer automatisch eine Reaktion aus.</p>
<p><strong>Wortbeispiele:</strong> <em>„Bemerken, spüren, erkennen, wahrnehmen, fühlen,&#8230;“</em><br />
<strong><br />
Anwendungsbeispiele:</strong> <em>„Wann haben Sie bemerkt, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben?“ , „Seit wann fühlst du dich zu mir hingezogen?“, „Wie schnell kannst du wahrnehmen, dass sich dein Leben verändert?“<br />
</em><br />
In den oberen Beispielen wird schon vorher angenommen, dass man sich bereits für ein Produkt entschieden hat, sich zu jemandem hingezogen fühlt und dass sich das eigene Leben verändert.</p>
<h3>2. Adverbiale Bestimmungen der Zeit</h3>
<p>Auch temporale Nebensätze geben dem Zuhörer Scheinalternativen vor, die letzten Endes zur gleichen Handlung führen.</p>
<p><strong>Wortbeispiele:</strong> <em>„Sobald, während, nachdem, seit, bevor, wenn..“</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Du solltest deiner Kreativität einfach freien Lauf lassen, bevor du beginnst ein fantastisches Kunstwerk zu schaffen.“<br />
</em><br />
In diesem Beispiel wird durch den temporalen Nebensatz angenommen, dass ein fantastisches Kunstwerk geschaffen wird.</p>
<h3>3. Vorgangsreihenfolge</h3>
<p><strong> </strong>Wenn Sie dem Zuhörer die Möglichkeit geben eine bestimmte Handlung später auszuführen, so bekommt er das Gefühl, frei über diese Handlung entscheiden zu können &#8211; obwohl er bloß den Durchführungszeitpunkt bestimmen kann.</p>
<p><strong>Wortbeispiele:</strong> <em>„Zuerst, danach, zweitens, drittens, viertens, als nächstes, schließlich,&#8230;“</em><br />
<strong><br />
Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Sie können sich ja jetzt schon mal Gedanken darüber machen, wie Sie das Problem nachher lösen werden.“</em></p>
<p>In diesem Beispiel wird angenommen, dass ein bestimmtes Problem vom Zuhörer gelöst wird – früher oder später.</p>
<h3>4. Adjektive und Adverbien</h3>
<p><strong> </strong>Auch Adjektive und Adverbien, beinhalten Vorannahmen.</p>
<p><strong>Wortbeispiele:</strong> <em>„Schwer, leicht, locker, intensiv, stark, schnell, tief“</em><br />
Eine große Liste außerdem im Artikel <a href="http://www.30tausend.de/180-magische-adjektive-die-verzaubern/"><strong><span style="text-decoration: underline;">180 Magische Adjektive die verzaubern</span></strong></a>.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiele:</strong> <em>„Wie gerne möchten Sie diese Immobilie kaufen?“ , „Wie schnell werden Sie sich melden?“, Wie sehr können Sie sich entspannen?“<br />
</em><br />
In den oberen Beispielen wird angenommen, dass der Kunde die Immobilie kaufen möchte, sich ein Zuhörer melden wird und jemand sich entspannen kann. Für Zuhörer bleibt nur offen wie schnell und intensiv diese Annahmen ausgeführt werden.</p>
<h3>Indirekte Beeinflussung – Verdeckte Kommunikation (Gruppe5)</h3>
<p>Durch das Milton-Modell haben Sie die Möglichkeit Ihre Zuhörer zu beeinflussen, ohne dies sichtbar zu zeigen. Jedes Wort löst ein Bild aus, welches das Verhalten in eine bestimmte Richtung lenkt. Sobald Sie also die geeigneten Worte benutzen, tritt auch ein bestimmtes Verhalten ein.</p>
<h3>1. Eingebettete Befehle</h3>
<p><strong> </strong>Beim Einsatz von Eingebetteten Befehlen, benutzen Sie diese Erkenntnis. Sie formulieren einen Satz, in dem ein versteckter Befehl enthalten ist.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Ich weiß nicht genau, ob SIE schon jetzt anfangen WERDEN DAS GELERNTE wirklich zu VERSTEHEN?“<br />
</em><br />
Hier ist der eingebettete Befehl: <em>„Sie werden das Gelernte verstehen.“</em> Auch wenn der Befehl im Satz verteilt ist, wird Ihr Unbewusstsein diesen Appell erkennen. Sie können Eingebettete Befehle auch mit einer Verneinung verwenden, da Ihr Unbewusstsein diese automatisch ignorieren wird.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel (Verneinung):</strong> <em>„Es ist unglaublich wichtig, dass Sie jetzt nicht an einen pinken Elefanten denken.“<br />
</em><br />
Um sich keinen pinken Elefanten vorzustellen, muss man sich zuerst ein eigenes, internes Bild davon machen &#8211; So wird zwanghaft der der Eingebettete Befehl befolgt.</p>
<h3>2. Versteckte Fragen</h3>
<p>Mit dieser Technik, bekommen Sie eine Antworte auf eine Frage, ohne jemals wirklich eine gestellt zu haben.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Mich würde interessieren, wie viel Sie für dieses Produkt ausgeben würden.“<br />
</em><br />
Bei dieser Satzkonstruktion, scheint es, als ob eine Frage gestellt wurde – obwohl der Sprecher nur seine Gedanken mitgeteilt hat. Dennoch wird der Zuhörer auf die scheinbare Frage antworten.</p>
<h3>3. Analoges Markieren</h3>
<p>Wenn man etwas analog markiert, verbindet man eine Satzaussage zur Unterstützung mit einem bestimmten Verhalten bzw. einer Geste.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist wenn man (auf die andere Person zeigen) jemanden (auf sich selbst zeigen) kennenlernt, sich mit dieser Person (auf sich selbst zeigen) schon nach kurzer Zeit fabelhaft versteht und sich dann gemeinsam sofort wiedersehen möchte.“</em></p>
<p>Obwohl in den oberen Sätzen keine konkreten Personen genannt werden, signalisiert man dennoch, wer mit „man” und wer mit „jemand/dieser Person” gemeint ist. Durch diese Technik werden verdeckte Anker sowie Assoziationen gesetzt und man kommuniziert effektiv mit dem Unbewusstsein des Zuhörers.</p>
<h3>4. Ambiguität (Mehrdeutigkeit)</h3>
<p>Um die Fantasie Ihrer Zuhörer anzuregen, können Sie Mehrdeutigkeiten benutzen. Dadurch wissen Ihre Mitmenschen nicht genau, was die Aussage Ihres Satzes ist und müssen sie stärker auf sich wirken lassen.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Ihre Gedanken, die die Emotionen auslösen und mit einem bestimmten Verhalten in Zusammenhang stehen können sie erfolgreich als eine wirksame Technik einsetzen und für Ihr Leben nutzen.“<br />
</em><br />
In diesen Satz bleibt offen, ob die Gedanken Ihre Emotionen auslösen oder die Emotionen Ihre Gedanken. Deshalb muss jeder für sich selbst entscheiden, was der Richtigkeit entspricht.</p>
<h3>5. Konversationspostulate</h3>
<p>Manche Frage können so gestellt werden, dass sie den Zuhörer zu einer bestimmten Handlung auffordern.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiele:</strong> <em>„Wer kocht heute noch Kaffee?“, „Kannst du den Satz noch einmal lesen?“, „Weißt du, wie viel Uhr es ist?“</em></p>
<p>All diese drei Fragen beinhalten versteckte Aufforderungen: <em>„Mach Kaffee“, „Ließ den Satz erneut“</em> und <em>„Sag mir die Uhrzeit“. </em></p>
<h3>6. Metaphorische Sprachmuster – Geschichten die lenken (Gruppe6)</h3>
<p>Metaphorische Sprachmuster sind bildliche Geschichten, die eine Lehre bzw. eine Aufforderung beinhalten. Zuhörer werden zuerst diese Geschichten nachvollziehen und dann die genannten Lehren in das eigene Leben integrieren.</p>
<h3>1. Zitate</h3>
<p><strong> </strong>Zitate machen es möglich eine Aussage zu tätigen, die scheinbar von einer höheren Autorität oder anderen Person stammt. Dadurch können Sie versteckte Aussagen oder Befehle äußern und gleichzeitig deren Wirksamkeit verstärken.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Heute habe ich einen Film gesehen und dort meinte jemand: Wenn ich eine Person kennenlerne, möchte ich ihr echtes Wesen erkennen und wirklich wissen, wie ihre wahre Persönlichkeit ist.“<br />
</em><br />
Diese Zitat könnte in Kombination mit Analogem Markieren dazu führen, dass Ihr Gegenüber sie besser kennenlernen möchte.</p>
<h3>2. Metaphern</h3>
<p>Metaphern sind die hohe Kunst der vagen Sprache. Dies wird in all den Märchen und Fabeln deutlich, die unsere Ideale und Glaubenssätze beeinflussen. Bildhafte Geschichten sind leicht zu verinnerlichen und bleiben im Gedächtnis. Außerdem sind diese Geschichten häufig so vage, dass sie für mehrere Problemstellungen eine passende Lösung bieten.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiele finden Sie hier:</strong><br />
- <a href="http://www.30tausend.de/wie-sich-bertriebene-freundlichkeit-auf-die-anziehung-auswirkt/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Wie sich übertriebene Freundlichkeit auf die Anziehung auswirkt</span></strong></a><br />
- <a href="http://www.30tausend.de/das-chef-prinzip-sich-etwas-vornehmen-aber-dann-doch-nicht-tun/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Chef-Prinzip</strong></span></a><br />
- <a href="http://www.30tausend.de/wenn-man-das-gold-in-der-kritik-bersieht/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Wenn man das Gold in der Kritik übersieht</strong></span></a></p>
<h3>Schlusswort</h3>
<p>Wir freuen uns, dass Sie bis hier hin durchgehalten haben! Auch wenn das Milton-Modell sehr komplex wirkt, können Sie mit der richtigen Methode das volle Potential dieser gigantischen Trickkiste nutzen. Nehmen Sie sich ein bestimmtes Ziel vor, und schreiben Sie ein Sprachmuster, dass die gewünschte Reaktion in Ihren Zuhörern auslöst. Überlegen Sie dabei, welche dieser Techniken für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist.</p>
<p>Das Milton Modell ist in vielen Bereichen anwendbar: Verkauf, Hypnose, Reden, Vorträge, Verführung und vieles mehr&#8230; <strong>Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit und berichten Sie über Ihre Erfolge!<br />
</strong><br />
<strong>Hier nochmal ein Gesamt-Überblick aller Artikel:</strong><br />
- <strong><a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-1/"><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (1)</span></a></strong><br />
- <strong><a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-2/"><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (2)</span></a></strong><br />
- <strong><a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-3/"><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (3)</span></a></strong><br />
- <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-4/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (4)</span></strong></a></p>
<p><strong>30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/milton-modell-4/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milton Modell (3)</title>
		<link>http://www.30tausend.de/milton-modell-3/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/milton-modell-3/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 23:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[beeinflussen]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken lesen]]></category>
		<category><![CDATA[hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[kausales modellieren]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[milton modell]]></category>
		<category><![CDATA[modaloperatoren]]></category>
		<category><![CDATA[nlp]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[universelle quantifizierungen]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/milton-modell-manipulation-in-perfektion-teil3/</guid>
		<description><![CDATA[Im letzten Artikel haben Sie einen Einblick in die erste Gruppe des Milton-Modells bekommen: Die Tilgung. Dieser Artikel zeigt Ihnen die nächsten beiden Gruppen. Mit Semantischen Fehlgeformtheiten können Sie Zuhörer ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Milton Modell (3)" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/02/milton-modell3-150x150.jpg" alt="Milton Modell (3)" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Im <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-2/"><span style="text-decoration: underline;">letzten Artikel</span></a> haben Sie einen Einblick in die erste Gruppe des Milton-Modells bekommen: Die Tilgung. Dieser Artikel zeigt Ihnen die nächsten beiden Gruppen. Mit Semantischen Fehlgeformtheiten können Sie Zuhörer lenken, ohne einen wirklichen Grund zu nennen. Durch Generalisierungen, wird die Wirkungskraft Ihrer Aussagen verstärkt.<br />
</strong><br />
Wenn Sie schon erste Erfahrungen mit der Tilgung gemacht haben, können Sie auch die folgenden Techniken nutzen, um Ihre Zuhörer zu beeinflussen.</p>
<h3>Semantische Fehlgeformtheiten – Die scheinbare Verbindung (Gruppe2)</h3>
<p>Bei Semantischen Fehlgeformtheiten wird ein Satz konstruiert, der rational irrsinnig ist. Zuhörer werden dann unbewusst eine logische Verknüpfung erfinden (Rationalisierung). Mit dieser Gruppe des Milton-Modells ist es möglich, jemanden zu einer Handlung zu bewegen, ohne dafür einen wirklichen Grund nennen zu müssen.</p>
<h3>1. Kausales Modellieren</h3>
<p>Beim Kausalen Modellieren, nennt man einen willkürlichen Anlass, der den Zuhörer zu einer gewünschten Handlung bewegen soll. Den Anlass und die von Ihnen gewünschte Reaktion, können Sie sprachlich auf verschiedene Wege verknüpfen.</p>
<p><strong>1.1 Konjunktionen und Adverbiale Bestimmungen</strong><br />
Benutzen Sie für die Verknüpfung einfache Bindeworte wie: <em>„Und, aber, wenn, nachdem, seitdem, bisher, während, bevor,&#8230;“</em>.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Während Sie diese Worte sehen, merken Sie, wie Ihre Augen von selbst weiter wandern, und Sie immer mehr den Drang dazu bekommen, noch weiter zu lesen.“ </em></p>
<p><em> </em>Der Anlass <em>„diese Worte sehen“</em> ist kein zwingender Grund &#8211; dennoch befolgen Sie den darauffolgenden Appell <em>„weiter zu lesen“.<br />
</em><br />
<strong>1.2 Verben, die eine Reaktion erfordern</strong><br />
Manche Worte haben die Eigenschaft, zwanghaft zu einer bestimmten Handlung zu führen:<em> „zwingen, gestatten, führen, auslösen, bewirken, usw.“ </em></p>
<p><em> </em><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Jeder Tag führt dazu, dass Sie Ihrem Erfolg immer näher kommen. Jeder kleine Erfolg löst in Ihnen den starken Willen aus, noch intensiver weiter zu machen.“ </em></p>
<p><em> </em>Dem Zuhörer wird suggeriert, dass jeder neue Tag ihn erfolgreicher macht, obwohl diese Aussage nur scheinbar einen logischen Hintergrund hat.</p>
<p><strong>1.3. Komplexe Äquivalenz<br />
</strong>Komplexe Äquivalenz führt dazu, dass zwei Aussagen gleichwertig werden. Dies geschieht durch Formulierungen wie <em>„das bedeutet, das heißt,&#8230;“.<br />
</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Jeder Morgen bedeutet, dass Sie glücklich sein können.“</em></p>
<p>Auch in diesem Beispiel wird ein willkürlicher Anlass <em>„der Morgen“</em> benutzt, um die Reaktion <em>„glücklich sein“</em> hervorzurufen.</p>
<h3>2. Gedanken lesen</h3>
<p>Durch Gedanken lesen erhöht man die Aussagekraft und Glaubwürdigkeit der eigenen Aussagen. Der Zuhörer bekommt den Eindruck, als ob man wüsste, was er denkt. Solange die eigenen Aussagen vage und allgemein bleiben, erschafft man zudem Rapport.</p>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<em>- Du möchtest mehr über mich erfahren.<br />
- Du bist also sehr sicher in deinem Glauben.<br />
- Du denkst, dass du das schaffen wirst.</em></p>
<p>Die oberen Aussagen sind in der Praxis jedoch zu konkret und bieten kaum Spielraum für Interpretationen des Zuhörers. Deshalb sollte man für das Gedanken lesen, sogenannte „Dämpfer“ verwenden, die diesen Spielraum aufrecht halten.</p>
<p><strong>Beispiele für Dämpfer:</strong> <em>„Vielleicht&#8230;, Möglicherweise&#8230;, Eventuell&#8230;, Es könnte sein&#8230;, Es ist möglich&#8230;, Scheinbar&#8230;,“<br />
</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Vielleicht kannst du dich jetzt schon entspannen und immer mehr fühlen wie es ist, wenn dein ganzer Körper sich vollkommen lockert. Du merkst, wie alle Geräusche, die du hörst, scheinbar immer leiser werden und du jetzt noch ruhiger wirst.“<br />
</em><br />
Das Wort <em>„vielleicht“</em> lässt offen, ob die Aussage des Sprechers wahr oder falsch ist. Um dies herauszufinden, muss der Zuhörer sich zuerst vorstellen, wie es ist, wenn er sich wirklich entspannt fühlt. Der Zuhörer hat durch <em>„Dämpfer“</em> die Wahl, diese Handlung zu befolgen oder nicht &#8211; entscheidet sich aber meist für den Vorschlag des Sprechers.</p>
<h3>Generalisierungen – Verzerrung der Realität (Gruppe3)</h3>
<p>Bei Generalisierungen, werden Aussagen formuliert, welche scheinbar allgemein gültig sind. Somit wird die Realität verzerrt und die Wirkung der eigenen Aussagen verstärkt. Als Sprecher können Sie Ihre Zuhörer mit diesen Techniken effektiv beeinflussen und überzeugen.</p>
<h3>1. Universelle Quantifizierungen</h3>
<p>Bei der Universellen Quantifizierung formuliert man Aussagen, bei denen man bestimmte Aspekte der Wirklichkeit verallgemeinert und somit die Realität falsch darstellt.</p>
<p><strong>Worte die verallgemeinern:</strong> <em>„Alle, niemals, immer, keiner, alles, jeder,…“<br />
</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Jeden Morgen, wenn du aufwachst, fragst du dich vielleicht, wieso du niemals genau weißt, welche Aufgaben du heute noch erledigen willst.“<br />
</em><br />
Wirklich jeden Morgen? Werde ich wirklich niemals wissen, welche Aufgaben ich noch zu erledigen habe? Solche und ähnliche Formulierungen hört man oft im Alltag &#8211; und wir schenken ihnen Glauben.</p>
<h3>2. Modaloperatoren</h3>
<p>Modaloperatoren geben die Dringlichkeit einer Handlung an. Handlungen können „notwendig“ , „möglich“ und „freiwillig“ sein. Je nachdem, was wie stark Sie einen Zuhörer beeinflussen möchten, können Sie zwischen diesen drei Gruppen variieren.</p>
<p><strong>Beispiele für notwendige Handlungen:</strong> <em>„müssen&#8230;, sollen&#8230;, es ist notwendig&#8230;“</em><br />
<strong>Beispiele für mögliche Handlungen:</strong> <em>„können&#8230;, dürfen&#8230;, es ist erlaubt&#8230;“</em><br />
<strong>Beispiele für freiwillige Handlungen:</strong> <em>„wollen&#8230;, freuen&#8230;, danach streben&#8230;“<br />
</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel (notwendig):</strong> <em>„Ich muss heute noch alle Aufträge fertig stellen.“<br />
</em><strong>Anwendungsbeispiel (möglich):</strong><em> „Ich kann heute noch alle Aufträge fertig stellen.“<br />
</em><strong>Anwendungsbeispiel (freiwillig):</strong> <em>„Ich will heute noch alle Aufträge fertig stellen.“<br />
</em><br />
Diese drei Aussagen, sind nahezu identisch – unterscheiden sich dennoch stark in Ihrer Aussage.</p>
<p><strong>Welche Zwecke fallen Ihnen ein, um die neu erworbenen Techniken einzusetzen?</strong><br />
Der nächste Artikel folgt in Kürze!</p>
<p><strong>Nächster Artikel:</strong> <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-4/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (4)</span></strong></a></p>
<p><strong>30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/milton-modell-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milton Modell (2)</title>
		<link>http://www.30tausend.de/milton-modell-2/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/milton-modell-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 23:21:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[beeinflussen]]></category>
		<category><![CDATA[hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[milton modell]]></category>
		<category><![CDATA[nlp]]></category>
		<category><![CDATA[nominalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[tilgung]]></category>
		<category><![CDATA[unspezifische verben]]></category>
		<category><![CDATA[vergleichstilgung]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[verlorener performativ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/milton-modell-manipulation-in-perfektion-teil2/</guid>
		<description><![CDATA[Im ersten Artikel unserer Milton-Modell-Serie finden Sie eine Einleitung und Erklärung des Milton Modells. In diesem Teil, machen wir Sie mit der ersten Gruppe des Milton-Models vertraut &#8211; Der Tilgung. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Milton Modell (2)" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/02/milton-modell2-150x150.jpg" alt="Milton Modell (2)" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Im <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-1/"><span style="text-decoration: underline;">ersten Artikel</span></a> unserer Milton-Modell-Serie finden Sie eine Einleitung und Erklärung des Milton Modells. In diesem Teil, machen wir Sie mit der ersten Gruppe des Milton-Models vertraut &#8211; Der Tilgung. Diese Gruppe ermöglicht es Ihnen, leere Formulierungen zu benutzen und so die unbewussten Bedürfnisse und Gedanken Ihrer Zuhörer anzusprechen.<br />
</strong><br />
Wann wurden Sie das letzte Mal von einem Verkäufer beraten? Hatten Sie dabei das Gefühl, dass er Ihre Wünsche und Ideen verstanden hat? Das könnte daran liegen, dass er in seiner Kommunikation die Tilgung eingesetzt hat.</p>
<h3>Tilgung – Das Weglassen von Satzinhalten (Gruppe1)</h3>
<p>Bei der Tilgung geht es darum, bestimmte Satzinhalte wegzulassen. Der Zuhörer wird dann durch seine Interpretationsfähigkeit die fehlenden Puzzleteile hinzufügen. Dafür muss er die Worte noch tiefer auf sich wirken lassen &#8211; bis in sein Unbewusstsein. Interpretation führt also zu einer Fokussierung nach Innen bzw. einer Trance. Sie erreichen durch Tilgung Ihre Zuhörer im Inneren und wecken deren Emotionen.</p>
<h3><strong>1. Unbestimmte Hauptwörter (Nominalisierungen)</strong></h3>
<p><strong> </strong>Bei der Nominalisierung wird ein Verb (dynamisches Wort) in ein abstraktes Substantiv (statisches Wort) verwandelt. Während dieser Umwandlung gehen diverse Informationen verloren. Der Zuhörer ist deshalb dazu gezwungen, fehlende Informationen durch seine Interpretation zu rekonstruieren. Die Interpretationen entstehen aus den momentanen Bedürfnissen, bisherigen Erfahrungen und der Einstellung zum Sprecher.</p>
<p><strong>Beispiele:</strong><br />
<em>- Aufmerksam sein wird zu Aufmerksamkeit<br />
- Sich sicher fühlen wird zu Sicherheit<br />
- Sich selbst bewusst sein wird zu Selbstbewusstsein </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Weißt du, ich habe mich gestern mit jemandem getroffen. Wir haben es uns gemütlich gemacht und da war schon nach kurzer Zeit dieses Gefühl gewisser Verbundenheit. All unsere Gespräche waren voller Energie.“<br />
</em><br />
Was stellen Sie sich bei diesen Worten vor? Möglicherweise denken Sie an ein <a href="http://www.30tausend.de/die-besten-orte-fr-das-erste-date/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>erstes Date</strong></span></a>, bei dem sich beide zueinander hingezogen gefühlt haben. Es könnte jedoch genauso ein Wiedersehen unter alten Freunden sein, die trotz langer Zeit ihre alte Freundschaft wiedergefunden und angeregt über ein interessantes Thema geredet haben – beispielsweise ein gemeinsames Hobby.</p>
<h3>2. Unspezifische Verben, Adjektive oder Adverbien</h3>
<p>Nicht nur Nomen, sondern auch Verben, Adjektive und Adverbien werden bei vager Sprache eingesetzt. Wenn sie alleine benutzt werden, haben auch diese Wortgruppen die Eigenschaft, zusätzliche Informationen zu verdecken.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Auch wenn man es nicht sofort weißt, irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem du dir einfach sicher bist, was du tun musst. Ganz egal was kommt, du findest deinen Weg. Du spürst nämlich, in welche Richtung es dich zieht.“</em></p>
<p>Auch dieses Beispiel würde für viele Situationen angebracht sein, denn zahlreiche Fragen bleiben in diesen Sätzen offen: Was weiß ich nicht sofort? Wie merke ich, dass ich sicher bin? Was tun? Was soll kommen? Welchen Weg? Wie spüre ich das? Was zieht mich wohin?</p>
<h3>3. Verlorener Performativ</h3>
<p>Beim verlorenen Performativ konstruiert man Sätze, in denen verschwiegen wird, wer oder was diese Urteile preisgibt bzw. die Handlung begangen hat. Die Aussage wird enorm verstärkt, da Sie wie ein allgemein gültiges Gesetz scheint. Zudem versteht der Zuhörer eine solche Aussage als direkte Aufforderung.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong> <em>„Man darf nicht lügen.“</em> &#8211; <strong>Frage:</strong> <em>„Wer sagt, dass ich nicht lügen darf?“<br />
</em><strong>Beispiel:</strong> <em>„Du musst damit aufhören.“</em> &#8211; <strong>Frage:</strong> <em>„Wer sagt, dass ich damit aufhören muss?“</em><br />
<strong>Beispiel:</strong> <em>„Niemand darf so etwas tun.“</em> &#8211; <strong>Frage:</strong> <em>„Wer hat das behauptet?“<br />
</em><br />
<strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Wissen Sie, es ist nun mal so, dass man sich wirklich gut überlegen sollte, wo man sein Geld investiert. Die Leute sagen ja von manchen Banken, dass sie besser sind als andere. Deshalb ist es wichtig, die Bank zu wählen, welche die besten Zinsen gibt. Alles andere wäre ja völlig absurd.“<br />
</em><br />
Diese Aussage könnte beispielsweise von einem Bankangestellten kommen, der zwar hohe Zinsen bieten kann, dessen Bank jedoch für schlechten Service bekannt ist. Dennoch befolgen viele Menschen derartige Aussagen, weil diese als absolut wahrgenommen werden und <em>„man es ja so machen sollte“</em>.</p>
<h3>4. Einfache Tilgung</h3>
<p>Wer in einem Satz ganz auf das Objekt verzichtet, benutzt die einfache Tilgung. Dabei fällt das Nomen weg und es entsteht eine <em>„leere Formulierung“</em>, die ganz nach Belieben vom Zuhörer interpretiert werden muss.</p>
<p><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Nach jedem Wort kannst mehr und mehr wahrnehmen. Möglicherweise sieht du plötzlich alles anders. Auch wenn es neu für dich ist, merkst du, was dein Leben in Zukunft mehr ausfüllen könnte. Du musst dich nur darauf einlassen.“<br />
</em><br />
Auch in diesem Beispiel bleibt dem Zuhörer überlassen, was er unter den Aussagen und Aufforderungen versteht.</p>
<h3>5. Vergleichstilgung</h3>
<p>Beim Einsatz von Vergleichstilgungen, stellt man einen offenen Vergleich her. Es gibt nichts, womit in Wirklichkeit verglichen wird. Der Höher muss also selbst ein vergleichendes Objekt einsetzen. Durch die Vergleichstilgung schafft man Aussagen, die niemals überboten werden können.</p>
<p><strong>Beispiel-Adjektive im Komparativ ohne wirklichen Vergleich:</strong> <em>schneller, langsamer, heißer, kälter, reicher, ärmer, trauriger, glücklicher, süßer, saurer, größer, kleiner, usw. </em></p>
<p><em> </em><strong>Anwendungsbeispiel:</strong> <em>„Wissen Sie, durch unsere Produkte, haben Sie letztendlich mehr Zeit, können effektiver arbeiten und Ihr Einkommen enorm verbessern. Bei uns gibt es übrigens auch vergleichbare Produkte viel günstiger. Ihre Ausgaben sind also deutlich geringer!“<br />
</em><br />
Was bedeutet eigentlich <em>„mehr Zeit, effektiver arbeiten, Einkommen verbessern“</em>? Im oberen Beispiel werden Aussagen getätigt, die keinen wirklichen Vergleich darstellen, sondern nur die eigene Vorstellung des Zuhörers ansprechen.</p>
<p>Auch wenn die Tilgung auf den ersten Blick vielleicht komplex erscheint, probieren Sie es einfach aus und versuchen Sie eine bestimmte Assoziation in Ihren Zuhörern hervorzurufen &#8211; ohne Sie wirklich auszusprechen.</p>
<p>Der nächste Artikel folgt in Kürze &#8211; freuen Sie sich darauf!<br />
<strong>Nächster Teil:</strong> <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-3/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (3)</span></strong></a></p>
<p><strong>30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/milton-modell-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Milton Modell (1)</title>
		<link>http://www.30tausend.de/milton-modell-1/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/milton-modell-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[beeinflussen]]></category>
		<category><![CDATA[hypnose]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[milton modell]]></category>
		<category><![CDATA[nlp]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[verkauf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/milton-modell-manipulation-in-perfektion-teil1/</guid>
		<description><![CDATA[Das Milton-Modell kommt aus der Neurolinguistischen Programmierung und findet seinen Ursprung beim bekannten Hypnotherapeuten Milton H. Erickson. Dieses Modell wird neben der Hypnose besonders dafür benutzt, Menschen stark zu beeinflussen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Milton Modell (1)" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/02/millton-modell1-150x150.jpg" alt="Milton Modell (1)" width="150" height="150" /><br />
<strong>Das Milton-Modell kommt aus der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguistische_Programmierung"><span style="text-decoration: underline;">Neurolinguistischen Programmierung</span></a> und findet seinen Ursprung beim bekannten Hypnotherapeuten Milton H. Erickson. Dieses Modell wird neben der Hypnose besonders dafür benutzt, Menschen stark zu beeinflussen. Ob Redner, Verkäufer oder professionelle Sprecher – alle haben erkannt, welch enorme Wirkung das Milton-Modell auf die Mitmenschen hat.<br />
</strong><br />
Wer während seinen Geschichten individuelle Bilder und Emotionen in seinen Zuhörern erzeugen kann, besitzt großen Einfluss. Sichtbar wird dieser Einfluss besonders bei Menschen, die große Massen ansprechen &#8211; wie beispielsweise Politiker. Sie sind in der Lage, mit scheinbar leeren Formulierungen, genau die Gedanken der Zuhörer zu treffen.</p>
<p>In ihrer Kommunikation benutzen diese Menschen, bewusst oder unbewusst, das Milton-Modell. Dadurch haben sie die Möglichkeit, vage und abstrakt zu sprechen und in jedem Zuhörer eigene Interpretationen zu erzeugen. Jeder versteht also genau das, was er verstehen möchte. Somit werden Zuhörer individuell durch den Sprecher beeinflusst.</p>
<p><strong>Ein mögliches Beispiel eines Politikers:</strong><br />
„<em>Ich verspreche, dass unsere Partei Ihnen Wohlstand, Sicherheit und Veränderung bringt!</em>“</p>
<p>Die drei Worte: „<em>Wohlstand, Sicherheit und Veränderung</em>“ sind vage und abstrakt. Zuhörer machen sich eine eigene Vorstellung und decken dabei Ihre persönlichen Bedürfnisse ab. Je mehr ein Zuhörer die Aussage interpretieren muss, desto mehr wird sein Unbewusstsein angesprochen &#8211; Diese Tatsache hat sich die Hypnose zunutze gemacht.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milton_H._Erickson"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Milton H. Erickson</strong></span></a> erzählte in einer Sitzung eine verwirrende Metapher über Gärten und das Wachstum von Tomatensträuchern, um in Trance eine Frau mit Ess-Störungen zu behandeln. Das Hobby der Frau war die Gartenarbeit. Sie konnte also nachvollziehen, dass Tomatensträucher ausreichend Wasser und Nährstoffe brauchen, um wachsen und gedeihen zu können. Unbewusst konnte Sie diese Weisheit im Nachhinein auf sich übertragen und sich von den Ess-Störungen befreien.</p>
<p>Das Milton Modell findet mit seinen zahlreichen Techniken, eine endlose Zahl von Anwendungsgebieten. In unserer mehrteiligen Artikelreihe möchten wir Sie durch alle Gruppen des Modells führen, und Ihnen Schritt für Schritt die verschiedenen Techniken nahe bringen.</p>
<p>Dieses Wissen kann Ihnen beispielsweise helfen Ihre Kommunikation zu verbessern, <a href="http://www.30tausend.de/180-magische-adjektive-die-verzaubern/"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Werbetexte aufzupolieren</strong></span></a>, Verkaufsgespräche zu führen und boshafte Manipulation zu erkennen. Seien Sie also gespannt auf die nächsten Teile!</p>
<p><strong>Nächster Teil:</strong> <a href="http://www.30tausend.de/milton-modell-2/"><strong><span style="text-decoration: underline;">Milton Modell (2)</span></strong></a><br />
<strong><br />
30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/milton-modell-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das VEGAZ Modell &#8211; Die Kunst eine freie Rede zu halten</title>
		<link>http://www.30tausend.de/das-vegaz-modell-die-kunst-eine-freie-rede-zu-halten/</link>
		<comments>http://www.30tausend.de/das-vegaz-modell-die-kunst-eine-freie-rede-zu-halten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 23:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>30Tausend</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[redekunst]]></category>
		<category><![CDATA[rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[vegaz-modell]]></category>
		<category><![CDATA[vortrag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.30tausend.de/das-vegaz-modell-die-kunst-eine-freie-rede-zu-halten/</guid>
		<description><![CDATA[Ob im Beruf oder Alltag &#8211; es kann immer dazu kommen, dass Sie plötzlich eine Rede halten müssen. In solchen Situationen fällt jedoch den wenigsten Menschen spontan etwas Spannendes ein. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Das VEGAZ Modell – Die Kunst eine freie Rede zu halten" src="http://www.30tausend.de/home/wp-content/uploads/2010/01/vegazmodell-150x150.jpg" alt="Das VEGAZ Modell – Die Kunst eine freie Rede zu halten" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Ob im Beruf oder Alltag &#8211; es kann immer dazu kommen, dass Sie plötzlich eine Rede halten müssen. In solchen Situationen fällt jedoch den wenigsten Menschen spontan etwas Spannendes ein. Das VEGAZ-Modell befreit Sie von diesem Problem und bietet Ihnen jederzeit eine interessante Gliederung.</strong></p>
<p>Wurden Sie schon mal bei einem Geburtstag oder Geschäftsessen dazu aufgefordert, spontan eine Rede zu halten? Wie haben Sie sich gefühlt? Sicherlich alles andere als vorbereitet. Wahrscheinlich haben Sie sich trotzdem der Herausforderung gestellt, da eine Verweigerung in diesem Fall sehr peinlich sein kann.</p>
<p>Spontan eine Rede zu halten, ist für die meisten Menschen überaus schwierig. Zum einen ist man aufgeregt, zum anderen ist es schwer, sich in kurzer Zeit eine interessante Struktur auszudenken. Das VEGAZ-Modell bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit jederzeit eine Rede zu halten, die Ihre Zuhörer beeindrucken wird.</p>
<h3>1. Vergangenheit</h3>
<p>Bitten Sie die Zuhörer um Aufmerksamkeit und warten Sie, bis die Blicke auf Sie gerichtet sind. Begrüßen Sie die Gäste und heißen Sie sie willkommen. Beginnen Sie freundlich und erzählen Sie bei Ihrer Rede zuerst von den Anfängen der Organisation, der Firma oder des Vereines. Bei Geburtstagen beispielsweise, ist es immer wieder schön, den Gästen einen kleinen Rückblick in die guten, alten Zeiten zu gewähren.</p>
<p>So können sich sogar Außenstehende in die Rede einfühlen und Ihre Erzählungen nachempfinden. Wecken Sie vergangene Emotionen und erschaffen Sie ein Gemeinschaftsgefühl.</p>
<h3>2. Entwicklung</h3>
<p>Wenn die Anwesenden genug über die Vergangenheit gehört haben, möchten sie sicher auch etwas zur Entwicklung hören. Nennen Sie die Schritte, die das Unternehmen in all der Zeit erfolgreicher gemacht haben. Lassen Sie Ihre Zuhörer eine kleine Zeitreise erleben und geben Sie Ihnen die Möglichkeit sich wirklich in die Geschichte einzufühlen.</p>
<p>Während Sie erzählen, wird jeder Zuhörer in seiner ganz persönlichen Vorstellung vertieft sein &#8211; so wird Ihre Rede alle ganz individuell ansprechen.</p>
<h3>3. Gegenwart</h3>
<p>Kommen Sie nun zu Gegenwart und erzählen Sie von aktuellen Ereignissen. Wie verhält sich die Person heute? Was ist aus dem Unternehmen oder Organisation geworden? Geben Sie den Zuhörern das Gefühl wirklich etwas erreicht zu haben. Erzählen Sie so, dass Ihre Zuhörer stolz auf vergangene Leistungen sind und heben Sie besondere Erfolge hervor.</p>
<p>Halten Sie den Zuhörern die schönen Dinge der Gegenwart vor Augen. Das Gemeinschaftsgefühl wird stark gefördert, wenn man erkennt welchen Weg man bereits gemeinsam gegangen ist.</p>
<h3>4. Was die anderen sagen</h3>
<p>Auf dem Weg zu einem Ziel bekommen Sie immer Meinungen von Außenstehenden. Diese können sowohl positiv, als auch negativ sein. Wie sind die Betroffenen mit diesen Meinungen umgegangen und wie wurden sie dadurch beeinflusst? Beschreiben Sie, welche Meinungen andere Menschen über Ihr Vorhaben hatten und bringen Sie auch Ihre eigene Meinung ein.</p>
<p>Es ist immer interessant, auch etwas über die Blickwinkel anderer Menschen zu erfahren. Erzählen Sie außerdem, wie Sie mit negativen Kritiken und Einschränkungen umgegangen sind.</p>
<h3>5. Zukunft</h3>
<p>Die Zukunft ist ein Rätsel und niemand weiß, was sie bringen wird. Dennoch schreiten Sie und Ihre Zuhörer ihr gemeinsam entgegen. Welche Visionen haben Sie? Was könnte sich in der Zukunft verändern? Nennen Sie Ihre Visionen, Ideen oder Träume und formulieren Sie ein mögliches Ziel. Eine gemeinsames Ziel schafft eine intensivere Verbindung und motiviert gleichermaßen.</p>
<p>Zum Abschluss sollten Sie sich für die Aufmerksamkeit bedanken, nach Möglichkeit die Gläser erheben und Ihren Mitmenschen eine weitere schöne Feier wünschen.</p>
<p><strong>30Tausend</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.30tausend.de/das-vegaz-modell-die-kunst-eine-freie-rede-zu-halten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

