Das VEGAZ Modell – Die Kunst eine freie Rede zu halten

Geschrieben von am 20.01.2010 in Schriftliche Beiträge - 3 Kommentare

Das VEGAZ Modell – Die Kunst eine freie Rede zu halten

Ob im Beruf oder Alltag – es kann immer dazu kommen, dass Sie plötzlich eine Rede halten müssen. In solchen Situationen fällt jedoch den wenigsten Menschen spontan etwas Spannendes ein. Das VEGAZ-Modell befreit Sie von diesem Problem und bietet Ihnen jederzeit eine interessante Gliederung.

Wurden Sie schon mal bei einem Geburtstag oder Geschäftsessen dazu aufgefordert, spontan eine Rede zu halten? Wie haben Sie sich gefühlt? Sicherlich alles andere als vorbereitet. Wahrscheinlich haben Sie sich trotzdem der Herausforderung gestellt, da eine Verweigerung in diesem Fall sehr peinlich sein kann.

Spontan eine Rede zu halten, ist für die meisten Menschen überaus schwierig. Zum einen ist man aufgeregt, zum anderen ist es schwer, sich in kurzer Zeit eine interessante Struktur auszudenken. Das VEGAZ-Modell bietet Ihnen deshalb die Möglichkeit jederzeit eine Rede zu halten, die Ihre Zuhörer beeindrucken wird.

1. Vergangenheit

Bitten Sie die Zuhörer um Aufmerksamkeit und warten Sie, bis die Blicke auf Sie gerichtet sind. Begrüßen Sie die Gäste und heißen Sie sie willkommen. Beginnen Sie freundlich und erzählen Sie bei Ihrer Rede zuerst von den Anfängen der Organisation, der Firma oder des Vereines. Bei Geburtstagen beispielsweise, ist es immer wieder schön, den Gästen einen kleinen Rückblick in die guten, alten Zeiten zu gewähren.

So können sich sogar Außenstehende in die Rede einfühlen und Ihre Erzählungen nachempfinden. Wecken Sie vergangene Emotionen und erschaffen Sie ein Gemeinschaftsgefühl.

2. Entwicklung

Wenn die Anwesenden genug über die Vergangenheit gehört haben, möchten sie sicher auch etwas zur Entwicklung hören. Nennen Sie die Schritte, die das Unternehmen in all der Zeit erfolgreicher gemacht haben. Lassen Sie Ihre Zuhörer eine kleine Zeitreise erleben und geben Sie Ihnen die Möglichkeit sich wirklich in die Geschichte einzufühlen.

Während Sie erzählen, wird jeder Zuhörer in seiner ganz persönlichen Vorstellung vertieft sein – so wird Ihre Rede alle ganz individuell ansprechen.

3. Gegenwart

Kommen Sie nun zu Gegenwart und erzählen Sie von aktuellen Ereignissen. Wie verhält sich die Person heute? Was ist aus dem Unternehmen oder Organisation geworden? Geben Sie den Zuhörern das Gefühl wirklich etwas erreicht zu haben. Erzählen Sie so, dass Ihre Zuhörer stolz auf vergangene Leistungen sind und heben Sie besondere Erfolge hervor.

Halten Sie den Zuhörern die schönen Dinge der Gegenwart vor Augen. Das Gemeinschaftsgefühl wird stark gefördert, wenn man erkennt welchen Weg man bereits gemeinsam gegangen ist.

4. Was die anderen sagen

Auf dem Weg zu einem Ziel bekommen Sie immer Meinungen von Außenstehenden. Diese können sowohl positiv, als auch negativ sein. Wie sind die Betroffenen mit diesen Meinungen umgegangen und wie wurden sie dadurch beeinflusst? Beschreiben Sie, welche Meinungen andere Menschen über Ihr Vorhaben hatten und bringen Sie auch Ihre eigene Meinung ein.

Es ist immer interessant, auch etwas über die Blickwinkel anderer Menschen zu erfahren. Erzählen Sie außerdem, wie Sie mit negativen Kritiken und Einschränkungen umgegangen sind.

5. Zukunft

Die Zukunft ist ein Rätsel und niemand weiß, was sie bringen wird. Dennoch schreiten Sie und Ihre Zuhörer ihr gemeinsam entgegen. Welche Visionen haben Sie? Was könnte sich in der Zukunft verändern? Nennen Sie Ihre Visionen, Ideen oder Träume und formulieren Sie ein mögliches Ziel. Eine gemeinsames Ziel schafft eine intensivere Verbindung und motiviert gleichermaßen.

Zum Abschluss sollten Sie sich für die Aufmerksamkeit bedanken, nach Möglichkeit die Gläser erheben und Ihren Mitmenschen eine weitere schöne Feier wünschen.

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