Businessmode – Frau

Businessmode - Frau

Businessmode Regeln gelten auch für Frauen, wenn sie im Berufsleben professionell und seriös wirken möchten. Zeigt man zu viel Haut, wirkt man billig, zeigt man zu wenig, wirkt man bieder. Deshalb haben wir die wichtigsten Punkte gesammelt, mit denen Frauen ein hervorragendes Businessoutfit zusammenstellen können.

Wen man an gepflegte Frauen im Beruf denkt, fallen einem wahrscheinlich spontan ein dunkler Anzug, eine weiße Bluse und ein Dutt ein. Sicher ist man mit diesem Outfit häufig gut bedient – einfallsreich ist es jedoch nicht.

Es gibt viele Frauen, die sich mit Standard-Mode nicht wohl fühlen und gerne etwas mehr Persönlichkeit in ihre Kleidung einbringen möchten. Mit diesen Mode Regeln sehen Sie wie.

Haare: Frauen müssen gepflegte und gewaschene Haare haben. Um Ihre Haare möglichst Pflegeleicht zu halten, sollten Sie auf die Länge achten. Haare bis zum Po mögen zwar schön sein, sind aber für das Berufsleben ein No-Go. Enthaaren Sie außerdem sichtbare Stellen wie Achseln, Beine und eventuell Flaum bzw. Damenbart. Alles andere lässt Sie nachlässig und verwildert erscheinen.

Bluse: Eines der wichtigsten Stücke für die Business-Frau ist die Bluse. Wählen Sie vorzugsweise helle Farben und schaffen Sie einen Kontrast zu Ihrem Kostüm oder Anzug. Legen Sie Wert auf Qualität und wählen Sie ein schlichtes Modell für den Berufsalltag. Blümchen, Druck-Motive oder Applikationen haben dort nichts zu suchen.

Blusenlänge: Im Gegensatz zum Mann, darf Frau im Sommer auch Kurzarm-Blusen tragen. Wählen Sie die Blusenlänge so, dass Sie sich frei bewegen können und die Bluse nicht aus Rock bzw. Hose heraus rutscht.

Blusen-Passform: Auch die Frau sollte heutzutage ein Modell wählen, das relativ nah am Körper anliegt, aber keineswegs einengt. Sie müssen sich wohl darin fühlen. Beim Blusenkauf sollten Sie besonders auf eine gute Verknöpfung achten. Andernfalls könnte es sein, dass Ihr BH sichtbar wird – gerade, wenn Sie eher eine große Oberweite haben.

Jacke: Für Frauen gelten hier dieselben Regeln, wie für Männer.

Die korrekte Ärmellänge des Sakkos geht bis zur Daumenwurzel. Beim Sakko gibt es verschiedene Verschlussvarianten: Einreiher und Zweireiher. Wir empfehlen den Einreiher, da er modern ist und Sie diesen auch offen tragen können.

Beim Einreiher selbst, gibt es drei verschiedene Knopfanordnungen: Einzelknopf Einreiher werden geschlossen oder geöffnet getragen. Bei Einreihern mit zwei Knöpfen, schließt man nur den oberen Knopf. Bei der Variante mit drei Knöpfen können Sie vorzugsweise nur den mittleren Knopf, oder aber die beiden oberen bzw. alle drei Knöpfe schließen. Wer sich hinsetzt öffnet das Sakko wieder.

Hose: Die perfekte Hosenlänge variiert mit der Saumweite Ihrer Hose. Ist die Hose eher weit und Sie tragen hohe Schuhe, sollte sie bis etwa zwei Zentimeter über den Boden gehen. Bei engen Säumen, sollte Sie bis zur Ferse gehen. Bestenfalls ohne Falten und Stauchungen, aber mit korrekter Bügelfalte.

Rock: Für Frauen ist der Rock eine gute und angesehene Alternative zur Hose. Er sollte etwa knielang und eher eng anliegend sein. Schlitze im Rock sind erlaubt, solange sie nicht Ihre Oberschenkel entblößen und Sie ständig Ihren Rock zurechtrücken müssen.

Eine gute Möglichkeit sind beispielsweise Schlitze auf der Hinterseite des Rockes. Probieren Sie vor dem Kauf Ihren Rock auch im Sitzen an und überprüfen Sie, wie er sich verhält. Wenn er unbequem ist oder schnell hoch rutscht, wählen Sie besser ein anderes Modell.

Ob Sie Hose oder Rock wählen, hängt von Ihnen ab. Wenn Sie stolz auf Ihre Beine sind, wird Ihnen ein Rock vermutlich schmeicheln. Falls starke Waden eher zu Ihrer Problemzone gehören, sind Sie vermutlich besser mit einer Hose bedient.

Das Kleid: Auch Kleider bieten Ihnen eine hervorragende Möglichkeit modisch und stilvoll auszusehen. Vorzugsweise wählen Sie entweder ein Etuikleid (mit Jacke aus gleichem Stoff) oder ein Mantelkleid. Achten Sie dabei auf einen guten Schnitt und eine korrekte Länge, sonst öffnen sich beim Sitzen die Knöpfe des Mantelkleides.

Bei weniger formellen Anlässen sind durchaus auch Hemdblusenkleider angebracht und ein echter Hingucker.

Schuhe: Frauen sollten grundsätzlich beim Schuhkauf beachten, dass die Schuhe eher verschlossen sind. Außerdem sollten Sie niemals heller sein, als Ihre restliche Kleidung – sonst liegt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf Ihren Füßen.

Die wohl beliebtesten Frauenschuhe sind Pumps. Wählen Sie aber keine Stilettos oder High Heels. Auch Modelle in denen vorne ein Zeh herausschaut (Peeptoes) sind unangebracht.

Besser sind zum Beispiel Slingpumps/Slingbacks, Halbschuhe mit Schnürung oder Stifelletten (zur Hose). Schwarze Modelle sind dabei immer die beste Wahl, weil Sie zu jeder Kleidung passen. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch zu dunkelbraun oder ggf. beige greifen.

Tabu im Beruf sind Sandalen, Sandaletten, Ballerinas, hohe Stiefel oder gar Sneaker. Trennen Sie sich außerdem von Schuhen, die abgenutzt oder kaputt sind. Sonst leiden Ihr Image und Ihre Füße.

Auch der schönste Frauenschuh verliert seine Wirkung, wenn die Frau damit nicht elegant gehen kann. Üben Sie deshalb im Wohnzimmer oder wählen Sie Modelle mit kleinen Absätzen.

Strümpfe: Zu jedem professionellen Auftritt einer Business-Frau gehören Strümpfe. Bei einer Hose dürfen Sie Kniestrümpfe tragen, solange Ihre Beinhaut verdeckt bleibt, ansonsten sind Strumpfhosen ein Muss. Die Farbe sollte entweder Ihrer Haut entsprechen oder aber schwarz sein. Muster oder Buntes haben im Beruf nichts verloren. Das Material darf transparent, aber weder hochglänzend, noch komplett matt sein.

Strümpfe bekommen schnell Laufmaschen. Nehmen Sie deshalb immer ein Ersatzpaar mit.

Tücher und Schals: Ein schickes Accessoire für Frauen sind Tücher oder Schals. Sie dienen als Eyecatcher und peppen viele Outfits auf. Optimale Modelle sind das extravagante Seidencarré, Seiden- und Kaschmirschals oder, wenn Sie verspielt wirken wollen, das Nickituch.

Schmuck: Beim Schmuck dürfen Sie zu schlichten Ohrringen (am besten nicht hängend), dezenten Ringen (einen pro Hand) oder Perlenketten greifen. Grundsätzlich soll der Schmuck nicht klappern oder ablenken. Wählen Sie Schmuck, der hochwertig aussieht.

Uhr: Die Uhr ist ein Statussymbol und zeigt dem Gegenüber, wie unsere Persönlichkeit ist. Stimmen Sie die Uhr auf Ihre Körpermaße ab. Suchen Sie sich Varianten, die schlicht und zeitlos sind – farblich sowie in der Form.

Gürtel: Passen Sie die Gürtelfarbe an ihre restliche Kleidung an und orientieren Sie die Schnallenfarbe an Ihrem Schmuck. Die Gürtellänge sollte so gewählt werden, dass Sie den Gürtel im mittleren Loch schließen können. Lassen Sie die Finger von Schnallen mit ausgefallenen Prägungen oder bunten Farben und greifen Sie zu schlichtem Design.

Aktentasche: Auch das beste Outfit kann durch eine schäbige Aktentasche zunichte gemacht werden. Wählen Sie eine schlichte Tasche, die farblich mit Ihrer Kleidung zusammen passt.

Brille: Auch die Brille ist ein Accessoire, welches Sie sorgfältig auswählen sollten. Runde Brillen machen Ihr Gesicht weicher, eckige machen es härter. Wählen Sie die Brille passend zu dem, was Sie ausstrahlen möchten. Den Rahmen können Sie frei wählen, vermeiden Sie bloß ausgefallene Varianten und machen Sie sich bewusst, dass Gold bieder aussehen kann.

Als Brillenträger sollten Sie mit sonstigem Schmuck eher zurückhaltend umgehen – denn die Brille ist auch ein Schmuckstück.

Augenbrauen & Schminke: Die Augenbrauen sollten gezupft und in Form gebracht werden. Idealerweise steigen Ihre Augenbrauen nach Außen und sind dann leicht eckig. Zusätzlich können Sie die Brauen noch mit etwas Schminke akzentuieren. Wählen Sie für das Augen-Make-Up vorzugsweise rauchige, neutrale Töne. Es soll Ihre Augen betonen, aber nicht herausstechen. Benutzen Sie, besonders bei kleinen Augen, Wimperntusche, um Ihren Blick voller zu machen.

Für den Mund sind gedeckte Rottöne optimal. Bei Bedarf können Sie die Lippenkontur mit einem farblich passenden Konturstift exakt nachzeichnen.

Make-Up dient nicht zur Vortäuschung von Bräune, sondern soll Ihr Gesicht gleichmäßiger erscheinen lassen. Wählen Sie eine Grundierung, die farblich zu Ihrem Hauttyp passt.

Hände & Nägel: Gut gepflegte Hände unterstützen unsere Gesten und Körpersprache. Achten Sie deshalb besonders auf akkurate Nägel. Die Nagellänge sollte etwa bis zum Ende der Fingerkuppe gehen. Nicht zu lang und nicht zu kurz. Wählen Sie transparenten oder hellen Nagellack, um im Beruf auf der richtigen Seite zu sein. Dunkle bzw. bunte Lacke oder Dekorationen auf den Nägeln sind ein absolutes Tabu.

Mantel: Für die kälteren Tage hält Sie ein Kurzmantel, Slipon oder Trenchcoat warm und trocken. Wenn Sie gerne Röcke tragen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Mantel den Rocksaum bedeckt. Auch hier gilt wieder: Figurbetont ist modern.

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